
In der Werkstoffprüfung entscheiden oft Details über die Qualität eines Bauteils oder die Ursache eines Schadens. Wer Gefügebilder sicher interpretieren kann, vermeidet Fehlentscheidungen bei der Werkstoffbewertung und sorgt für klare Verhältnisse in der Qualitätssicherung. Gerade bei anspruchsvollen Aufgaben wie wärmebehandelten Stählen oder Schweißverbindungen ist eine systematische Vorgehensweise unerlässlich, um zu belastbaren Aussagen zu kommen.
Ziel der Weiterbildung
Dieses Seminar vermittelt Ihnen die notwendige Sicherheit für den Berufsalltag. Sie lernen, metallographische Befunde präzise in den Kontext von Werkstoffkunde und Fertigungstechnik einzuordnen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch die richtige Wahl der Präparation und Ätzverfahren klare Ergebnisse erzielen und diese fachgerecht bewerten. Insbesondere für eine lückenlose Qualitätssicherung und fundierte Schadensanalytik.
Die Schwerpunkte im Überblick:
Systematik in der Analyse
- metallische Gefüge am Mikroskop strukturiert erfassen und korrekt zuordnen
Sicher differenzieren
- Gefügezustände von Stählen und Legierungen direkt am Mikroskop zweifelsfrei unterscheiden
Zielgerichtete Methodik
- Auswahl und Anwendung der optimalen Ätzverfahren Gefüge und Eigenschaften
- den direkten Zusammenhang zwischen Schliffbild und Werkstoffverhalten verstehen
Praxisnahe Bewertung
- Schadensfälle anhand metallographischer Merkmale fundiert beurteilen
Referenten:

